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Dušan Jovanović

Dušan Jovanović ist 1939 in Belgrad geboren. Er studierte an der Universität (Französische und Englische Sprache und Literatur) und an der Theaterakademie in Ljubljana (Regie), an der er heute Schauspiel und Regie unterrichtet. Sein literarisches Debüt hatte er bereits 1956 mit der Erzählung „Don Juan in Pein".

Jovanović war Mitbegründer des Experimentaltheaters „Glej“ (Blau) und später künstlerischer Leiter des Slowenischen Jugendtheaters sowie Initiator und Mitherausgeber der internationalen Theaterzeitschrift „Euromaske“, die wegen des Krieges in Ex-Jugoslawien ihr Erscheinen einstellen musste.

Er hat über 80 Stücke jugoslawischer und ausländischer Autoren, darunter seine eigenen, in zahlreichen Theatern des ehemaligen Jugoslawien inszeniert. Von 1976 bis 1987 war er Leiter des Slowensko Mladinsko Theaters in Ljubljana. Das Slowenische Nationaltheater Drama zeigte bei der BONNER BIENNALE 1994 sein Stück „Antigone“.

„Die Befreiung von Skopje", in der Zagreber Produktion in Australien, den USA und bei den Berliner Festwochen gezeigt, gewann 1982 einen „Obie". Der Band „Epistole. Briefe an eine Freundin" kam 2002 heraus. Drei seiner neuesten Stücke („Karajan C“, „Der Exhibitionist“ und „Die Boozski Klinik“) erschienen 2004 in einem Sammelband in Ljubljana, wo Jovanović 2005 auch einen Band mit Essays veröffentlichte.

Er schrieb und schreibt außerdem für Film, Funk und Fernsehen. Er hat Kurzgeschichten und Essays für diverse Zeitschriften publiziert und verfasst seit Jahren eine Kolumne für das Samstag-Supplement der führenden slowenischen Zeitung „Delo". Dušan Jovanović ist Präsident der bedeutendsten Kunst- und Kultur-Stiftung seines Landes, die den Namen des Nationaldichters und Schöpfers der slowenischen Literatursprache, France Preseren, trägt.

Patrons 2010

The patrons of this festival are renowned and experienced playwrights from 39 European countries. They all search for the most interesting plays, writers and productions in their respective countries and recommend the most promising candidates to the artistic board of the festival. In addition to presenting the theatre-companies and the authors of each production, the festival also invites the patrons to give an unparalleled insight and overview over the theatrical life and dramatic writing in their countries.

Albanien Josif Papagjoni | Belgien Paul Pourveur | Bosnien/Herzegowina Almir Imširević | Bulgarien Hristo Boytchev | Deutschland Tankred Dorst | Dänemark Jokum Rohde | Estland Mart Kivastik | Finnland Laura Ruohonen | Frankreich Noëlle Renaude | Griechenland Petros Markaris | Großbritannien Mark Ravenhill | Irland Gina Moxley | Island Hávar Sigurjónsson | Italien Edoardo Erba | Kosovo Jeton Neziraj | Kroatien Elvis Bošnjak | Lettland Māra Zālīte | Litauen Marius Ivaškevičius | Luxemburg Nico Helminger | Mazedonien Goran Stefanovski | Moldawien Constantin Cheianu | Montenegro Radmila Vojvodić | Niederlande Judith Herzberg | Norwegen Øyvind Berg | Österreich Bernhard Studlar | Polen Janusz Głowacki | Portugal Vera San Payo | Rumänien Gianina Cărbunariu | Russland Viktor Slawkin | Schweden Sofia Fredén | Schweiz Lukas Bärfuss | Serbien Biljana Srbljanović | Slowakei Martin Porubjak | Slowenien Dušan Jovanović | Spanien Carles Batlle | Tschechische Republik Arnošt Goldflam | Türkei Özen Yula | Ukraine Alexander E. Mardan | Ungarn Ákos Németh | Weißrussland Andrej Kurejtschik | Zypern Giorgos Neophytou |