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Marius Ivaškevičius

ist 1973 als Sohn einer Arztfamilie in Moletai geboren. Er studierte litauische Literatur an der Universität Vilnius und schloss 1997 mit dem Magister ab. Schon während des Studiums arbeitete er als Journalist, aber auch als Versicherungsagent und Schreiber historischer Comics. Von 1996 bis 1999 war er als Redakteur der Sonntagsbeilage der litauischen Tageszeitung „Respublika" angestellt. 2000 und 2001 arbeitete er als Redakteur, Regisseur und Moderator der Fernsehsendungen „Kulturfalle" und „Schaffenszeit" im nationalen litauischen Fernsehen. Als freier Mitarbeiter schreibt er Essays zu unterschiedlichen Themen für die polnische Tageszeitung „Gazeta Wyborcza".

Ivaškevičius hat das Drehbuch zu einem Film nach Felix Rozners Kurzgeschichte „Roter Rauch" verfasst, für das er 2001 den Preis im Drehbuch-Wettbewerb „Trans-Euro-Skript" gewann. Er ist Autor und Regisseur von zwei litauischen Dokumentarfilmen: "Ich gehe" (1999), ein Porträt des litauischen Schriftstellers Vincas Mykolaitis-Putinas, und „Punsker Novellen" (2000) über die litauische Minderheit in Polen.

1996 publizierte er „Für wen Kinder", einen Band mit Kurzgeschichten, 1998 kam sein Roman „Geschichte aus den Wolken" heraus. Ein weiterer Roman, „Grün", erschien 2002. Im gleichen Jahr wurde auch seine Dramen-Trilogie „Nähe" veröffentlicht. Seine Stücke sind u.a. ins Polnische, Französische, Italienische, Englische und Deutsche übersetzt.

Patrons 2010

The patrons of this festival are renowned and experienced playwrights from 39 European countries. They all search for the most interesting plays, writers and productions in their respective countries and recommend the most promising candidates to the artistic board of the festival. In addition to presenting the theatre-companies and the authors of each production, the festival also invites the patrons to give an unparalleled insight and overview over the theatrical life and dramatic writing in their countries.

Albanien Josif Papagjoni | Belgien Paul Pourveur | Bosnien/Herzegowina Almir Imširević | Bulgarien Hristo Boytchev | Deutschland Tankred Dorst | Dänemark Jokum Rohde | Estland Mart Kivastik | Finnland Laura Ruohonen | Frankreich Noëlle Renaude | Griechenland Petros Markaris | Großbritannien Mark Ravenhill | Irland Gina Moxley | Island Hávar Sigurjónsson | Italien Edoardo Erba | Kosovo Jeton Neziraj | Kroatien Elvis Bošnjak | Lettland Māra Zālīte | Litauen Marius Ivaškevičius | Luxemburg Nico Helminger | Mazedonien Goran Stefanovski | Moldawien Constantin Cheianu | Montenegro Radmila Vojvodić | Niederlande Judith Herzberg | Norwegen Øyvind Berg | Österreich Bernhard Studlar | Polen Janusz Głowacki | Portugal Vera San Payo | Rumänien Gianina Cărbunariu | Russland Viktor Slawkin | Schweden Sofia Fredén | Schweiz Lukas Bärfuss | Serbien Biljana Srbljanović | Slowakei Martin Porubjak | Slowenien Dušan Jovanović | Spanien Carles Batlle | Tschechische Republik Arnošt Goldflam | Türkei Özen Yula | Ukraine Alexander E. Mardan | Ungarn Ákos Németh | Weißrussland Andrej Kurejtschik | Zypern Giorgos Neophytou |